Pädagogisches Konzept


 1.               Ausgangslage 

Die Katharinenschule ist eine zwei- bis dreizügige teilgebundene Ganztags-Grundschule. Bereits am alten Standort begann die Kooperation mit dem pme Familienservice, der für einige Jahren den Hort betrieb. Beim Bau der neuen Schule waren ursprünglich Horträume in den Räumlichkeiten der angrenzenden Kindertagesstätte  vorgesehen. 

Noch in der Bauphase bemerkte der KiTa-Träger (Diakonie), der sich beim Vergabeverfahren beworben hatte und ausgewählt wurde, dass die angrenzende Schule eine Ganztagsschule sein würde. Unter diesen Bedingungen sah sich der Träger nicht in der Lage einen Hort kostendeckend zu führen und forderte die Schule auf, für den Hort Schulräume zur Verfügung zu stellen, damit die Diakonie die ursprünglich geplanten Horträume für die Elementarbetreuung nutzen und so kostengünstiger wirtschaften kann.

Besonders im Bezirk Mitte, in dem meist beide Elternteile berufstätig sind, ist eine verlässliche Nachmittagsbetreuung unerlässlich. Dies war den Mitarbeitern der Schule klar, so dass schnell eine Lösung gefunden werden musste. Da die Schule bis zum Schuljahr 2011/2012 die Klassenräume der vierten Etage noch nicht benötigte, wurden sie dem Hort bis dahin kostenlos zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wurde nach zusätzlichen Räumlichkeiten in der Nähe gesucht, die danach den Hort aufnehmen könnten. Derartige Räume wurden im westlichen Nachbargebäude gefunden, die BSB stellte eine Anmietung in Aussicht.  

Seit August 2009 stellte die Katharinenschule dem Hort drei Klassenräume mit Gruppenräumen, den Personalratsraum, die Spiel- und Arbeitsfläche im 4. Obergeschoss und die Teeküche kostenfrei zur Verfügung. Die Möbel stammten anfangs teilweise aus den Räumen der alten Schule Bei der Katharinenkirche, teilweise wurden sie auch vom Hort beschafft. 

 

Zum Schuljahr 2011/2012 benötigte die Katharinenschule die Räume im 4. Obergeschoss für die zusätzlichen Schüler / Schülerinnen und Lehrer und Lehrerinnen. Im Zuge der Hortreform wurden durch die Schulbehörde grundsätzlich keine zusätzlichen Flächen für die Hortbetreuung angemietet. Für die Träger der Jugendhilfe ist eine Anmietung bis zur endgültigen flächendeckenden Umsetzung des Konzeptes „Ganztägiges Bilden und Betreuen an Schulen“ wirtschaftlich uninteressant. Die Betreuung außerhalb der Unterrichtszeit musste also ab dem Schuljahr 2011/12 in den Spiel- und Arbeitszonen und in den Klassenräumen stattfinden. Dieses Miteinander bedarf eines gut durchdachten Raumkonzeptes.  

Das Projekt „Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen“ sieht ebenfalls eine derartige Mehrfachnutzung vor. Daher machte sich die Katharinenschule auf den Weg, das Konzept vorzeitig umzusetzen.

Als neuer Partner wurde im Zuge dieser Umstrukturierung wurde die AWO (Arbeiterwohlfahrt) gefunden, die ein durchführbares Konzept vorlegen konnte und nun schon einige Jahre einen wesentlichen Teil der Nachmittagsbetreuung und der Angebote übernommen hat.

Einzugsgebiet

Die Schule liegt im jungen Stadtteil Hafencity und hat als Einzugsgebiet die Altstadt, Neustadt und Hafencity. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler kommen aus der Neustadt. Nur wenige Menschen wohnen in der Altstadt, aus der Hafencity sind es bisher etwa 25 Schülerinnen und Schüler, die unsere Schule besuchen.  Diese Zahl ist steigend.

Zurzeit besuchen 250 Schülerinnen und Schüler die Katharinenschule.  

In dem erst im Aufbau befindlichen Stadtteil sind bisher wenig weitere Träger der Jugendhilfe ansässig. 

 

2.               Pädagogischer Leitgedanke

Im Mittelpunkt der Arbeit aller Beteiligten steht das Kind. Alle Personen, die sich mit der Bildung und Betreuung der Kinder in der Katharinenschule beschäftigen, sind sich ihrer Verantwortung bewusst und verstehen sich als Team. Im Umgang zwischen Kindern, Eltern, Erziehern, Lehrern, Sozialpädagogen und nicht pädagogischem Personal gelten verbindliche und verlässliche Regeln, die gemeinsam abgestimmt werden. Grundlage dafür ist das aktuelle Leitbild. Das friedliche und freundliche Miteinander ist eine wichtige Säule, der sich alle verpflichtet fühlen. Die Katharinenschule arbeitet nach dem Prinzip der Inklusion, d. h. Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf werden in Regelklassen beschult, es wird eine Pädagogik der Vielfalt mit einem individuellen Blick auf jedes einzelne Kind gelebt. Allen Kindern wird somit eine Teilhabe am Unterricht, an den Angeboten und Kursen ggf. mit besonderer Unterstützung ermöglicht.  Die Herausforderung der inklusiven Pädagogik muss in der Ganztägigkeit berücksichtigt werden und sich in den Ressourcen widerspiegeln. 

 

3.               Schulleben / gemeinsame Lernkultur

Die Katharinenschule ist zurzeit zwei- bis dreizügig und führt zwei Vorschulklassen. Alle Schüler nehmen an den gemeinsamen Festen und Veranstaltungen teil und lernen so den Schulbetrieb und ihre Mitschüler kennen. Die Eltern der Vorschulkinder sind ebenfalls auf eine verlässliche Betreuungssituation angewiesen. Die Nutzung der Vorschul-Klassenräume am Nachmittag als Betreuungsflächen ist erfolgreich.

Bei der Organisation und Durchführung von Festen, Projekten und anderen Veranstaltungen bringen Erzieher und Lehrer ihre Kompetenzen gleichermaßen ein und halten Verabredungen ein. 

Ein Patensystem erleichtert den Schulanfängern den Schulbeginn und überträgt den älteren Kindern wichtige Verantwortungen. Dies wird auch die Durchführung der jahrgangsübergreifenden Angebote erleichtern. Die Kinder werden angeleitet, sich an Prozessen, die sie betreffen, zu beteiligen. In allen Klassen wird regelmäßig der Klassenrat durchgeführt. Die Schüler bereiten in diesen Runden auch die Wünsche an die Kinderkonferenzen vor, an denen die Klassensprecher teilnehmen. Die Ergebnisse der Kinderkonferenzen werden für die Lehrerkonferenz und den Klassenrat protokolliert und weiterbearbeitet.

Die Beschulung und Betreuung der Kinder soll mit verlässlichen Bezugspersonen erfolgen. Lehrer, Sozialpädagogen, Erzieher und ehrenamtliche Mitarbeiter sind jeweils festen Kindergruppen zugeordnet, die Kinder wissen, welche Personen für sie verantwortlich sind. Für die Nachmittagszeiten werden „Heimaträume“ eingerichtet, in denen die Kinder jederzeit verlässliche Ansprechpartner finden. Besonders diese Räume sollen sich durch deutlichen Wohncharakter von den Klassenräumen absetzen. 

Die Mittags- und Arbeitszeiten sollen von Erziehern, Lehrern und ehrenamtlichen Mitarbeitern gleichermaßen betreut werden. So wird sichergestellt, dass das gemeinsame Regelwerk von allen Beteiligten gleichermaßen gelebt und umgesetzt wird. Zudem fördert diese „gemeinsame Zeit“ die kollegiale Zusammenarbeit der unterschiedlichen Professionen des Schulteams.

In regelmäßigen Abständen trifft sich das für eine Schulstufe verantwortliche Team um sich auszutauschen. Die Gesprächspartner sind gleichberechtigt, die Ergebnisse werden protokolliert.

Die Erzieher werden über schulische Förderkonzepte informiert. Diese Förderstunden liegen außerhalb der Unterrichtszeit, so dass die Schülerinnen und Schüler keinen Regelunterricht versäumen, und werden in der Regel von Lehrern durchgeführt. 

Pro Halbjahr führen die Lehrer mindestens ein Lernentwicklungsgespräch, in dem der Schüler / die Schülerin und die Sorgeberechtigten über den individuellen Leistungsstand informiert werden. Nach Möglichkeit beteiligen sich die Erzieher an den Gesprächen.

Bei Erziehungskonflikten wird frühzeitig zu einem Gespräch gebeten, zu dem alle, die im Tagesablauf mit dem Kind aussagefähigen Umgang haben, eingeladen werden. Diese Gespräche und daraus folgende Verabredungen werden protokolliert und zu den Akten genommen. 

 

4.               Gestaltung der Räume und Flächen

Die Katharinenschule ist als Ganztagsschule ausgestattet, verfügt also zusätzlich zu den Unterrichtsräumen in jedem Stockwerk über Freie Spiel- und Lernzonen, das sind Flächen, die flexibel zu nutzen sind und eher Wohncharakter haben. Im 2. Obergeschoss befindet sich zusätzlich eine sehr gut ausgestattete und ansprechend gestaltete Bibliothek. Als Fachräume verfügt die Schule über eine Holzwerkstatt mit Nebenraum, einen Sachunterrichtsraum mit Küchenzeile, einen Musikraum, eine Sporthalle, einen Bewegungs- und Entspannungsraum, eine Pausenhalle/Aula mit Bühne und eine Mensa. 

Das Mittagessen beziehen die Schule und der Hort von der Küche der angrenzenden KiTa, in der frisch gekocht wird.

Inzwischen werden die Unterrichtsräme im 4. Obergeschoss auch als solche genutzt. Zudem gibt es dort einen Entspnnungsraum.

Die freien Spiel- und Arbeitszonen in jeder Etage bieten sich durch ihre Lage als sogenannte „Heimaträume“ an. Diese Räume sollen den Schülern verlässliche Anlaufpunkte sein, in denen sie Mitarbeiter des Teams finden. 

Sinnvollerweise sollen die jüngeren Kinder während des Nachmittags die größtmögliche Kontinuität erfahren. Daher soll für die Zeiten der Anschlussbetreuung (nach 16 Uhr) die Betreuung im 2. Obergeschoss stattfinden. Dort befinden sich, außer der freien Spielzone, die Klassen- und Gruppenräume der ersten und zweiten Klassen, das Lehrerzimmer und die Bibliothek. 

Da in den Klassenräumen auch jahrgangsübergreifende Kurse stattfinden, werden sie auch von Schülern aus anderen Klassen genutzt. Um sicherzustellen, dass das Material jederzeit verlässlich wiedergefunden und benutzbar ist, muss die Benutzung der Fächer unter den Tischen eingeschränkt werden. Stattdessen werden Bücher, Mappen etc. in den Schränken verstaut. Persönliches Eigentum wird in Boxen o.ä. im Klassen- oder Garderobenraum gelagert. 

Auf die Nutzung der Aula als zusätzliche Spielfläche wird zunächst verzichtet, da bereits recht lange vor der Abholzeit dieser Ort von den Eltern als Begegnungsstätte benutzt wird. 

5.               Rhythmisierung und Angebotstruktur

Die gebundene Ganztagsschule ermöglicht einen sinnvollen Wechsel von Konzentration und Entspannung. Zwei Unterrichtsblöcke finden am Vormittag statt, die Mittagspause ist zeitlich so bemessen, dass die Kinder in Ruhe essen können und vor oder nach dem Essen Zeit zum Bewegen, Spielen oder Ausruhen haben. Am Nachmittag liegen der letzte Unterrichtblock, die Arbeitszeit und ein Angebot. Der Unterricht wird von Lehrern durchgeführt, die übrigen Aktivitäten werden bei verlässlichen Absprachen unter Erziehern, Sozialpädagogen, Lehrern und Honorarkräften aufgeteilt. Das Angebot ist breit gefächert und bietet den Kindern vielfältige Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten in unterschiedlichen settings. Bei der inhaltlichen Planung werden Bedarfe und Interessen der Kinder, die besonderen Schwerpunkte der Schule sowie die sozialräumlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Der Betreuungsschlüssel variiert je nach Angebotsinhalt. Im jeweiligen (Halb-) Jahresprogramm finden sich dann beispielsweise Angebote und Kurse zum künstlerischen Gestalten, zur Bewegungsförderung, zum Musizieren und zum Forschen und Entdecken von Naturphänomenen. Die Kurse werden verbindlich für ein halbes Jahr gewählt. 

Im freien Angebot entscheiden die Kinder selbst, womit sie sich  wann und wo mit wem im vorgegebenen Rahmen beschäftigen werden. Damit bekommen die Kinder die Möglichkeit, sich untereinander über ihre Interessen auszutauschen, sich mit Kindern mit ähnlichen Interessen zusammenzutun, Entscheidungsprozesse aktiv zu gestalten und schließlich in der Gruppe zu artikulieren.  

Bei der Auswahl der Kursleiter wird Wert gelegt auf pädagogische Kompetenz, fachliche Kompetenz und Zuverlässigkeit. In der Zusammenarbeit wird auch hier ein größtmögliches Maß an Kontinuität angestrebt, damit die Kinder auch in den Angeboten und Kursen auf verlässliche Bezugspersonen treffen. Die Beteiligung von älteren Menschen an der Betreuung wird ausdrücklich begrüßt. Der Austausch zwischen den Generationen wird für beide Seiten als Bereicherung angesehen.

Um zusätzliche Einnahmequellen zu eröffnen, die weitere Unterstützung des Ganztagsangebots ermöglichen, werden die Eltern aufgefordert, an den Schulverein zu spenden. Der Wegfall der KiTa-Gutschein-Gebühren ist ein guter Zeitpunkt, die Eltern zu regelmäßigen freiwilligen Beiträgen zu animieren. Diese Spendengelder können für zusätzliche Angebote oder Ausstattungen verwendet werden.

 

 

Rhythmisierung

Zum Schuljahr 2013/2014 hat sich unsere Rhythmisierung grundlegend geändert. Den aktuellen Wochenstrukturplan sehen Sie oben auf der Seite. 

                                                                                                                                

 

Die genaue Rhythmisierung wurde gemeinsam von den Beteiligten erarbeitet. 

6.               Verpflegung / Mittagessen

Im Anschluss an den ersten Unterrichtsblock frühstücken die Kinder gemeinsam im Klassenverband. Dabei wird eine angenehme Atmosphäre hergestellt, die Lehrkraft nutzt die Zeit zum Vorlesen. Die gesunde und ausgewogene Ernährung wird mit den Eltern und Kindern thematisiert, auch auf die sinnvolle Verpackung und Müllvermeidung wird hingewiesen.

Das Mittagessen wird von der Küche der angrenzenden Kindertagesstätte frisch gekocht. Die Kinder essen gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Schulteams in Jahrgangsgruppen in der Mensa. Dabei essen die Erstklässler zunächst gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften. Die Regeln, die beim Essen gelten, werden mit den Kindern besprochen und nötigenfalls verändert.  Alle Kinder nehmen am gemeinsamen Mittagessen teil, kein Kind isst allein. Zu der Mahlzeit gibt es Leitungswasser auf den Tischen. 

 

7.               Öffnung im sozialen Raum

Der junge Stadtteil Hafencity verfügt noch nicht über eine breite Versorgung mit sozialen Trägern. Der Piratenspielplatz liegt in leicht erreichbarer Nähe und kann genutzt werden.Es besteht eine Kooperation mit dem St. Pauli Turnverein, durch die ein verlässliches Sportangebot bereitgestellt wird. Die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, z.B. der Kirchengemeinde St. Katharinen, wird intensiviert. Die Hafencity GmbH hat bereits seit einiger Zeit die Nutzung eines unbebauten Grundstücks gestattet. Diese Fläche kann sowohl als Bewegungsfläche als auch für weitere Beschäftigungen genutzt werden. Es besteht ebenfalls eine Kooperation mit dem Maritimen Museum. Außerdem arbeitet die Schule mit dem ReBBZ zusammen. Weitere Kooperationen sind gewünscht und werden begrüßt.

 

8.               Zusammenarbeit mit Eltern

Die Katharinenschule hat einen engagierten Elternrat, der sich interessiert und kompetent in die Kooperation einbringt. Regelmäßige Elternabende in den Klassen sowie spezielle Informationsabende laden die Eltern in die Schule ein. Der Austausch sowohl über das einzelne Kind als auch über bildungspolitische oder stadtteilbezogene Besonderheiten ist allen Beteiligten wichtig.

In kritischen Situationen, die innerhalb der Erziehungsarbeit entstehen, ist der vertrauensvolle Austausch im Interesse des Kindes wichtige Voraussetzung. Eltern, Erzieher und Lehrer sollten sich in diesem Zusammenhang als Partner verstehen und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Dabei sollen bei Bedarf außerschulische Hilfsangebote (z.B. ReBBZ) hinzugezogen werden.  

 

9.               Gemeinsames Qualitätsmanagement

Durch die Veränderung der Betreuungssituation und das weitere Anwachsen der Schülerzahlen befindet sich die Schule in einem Entwicklungsprozess. Veränderungen werden im Sinne des PDCA (Plan-Do-Check-Act-)Zyklus unter Einbeziehung aller Akteure gesteuert und die Wirksamkeit der Maßnahmen evaluiert. Schon zu Beginn der Planungsphase wurden Arbeitsgruppen mit Lehrern, Erzieherinnen und Eltern gebildet, die sich mit den Themen Angebote, Qualität, Rhythmisierung und Raumplanung auseinandersetzten und  wertvolle Vorarbeiten leisteten. Nach Einführung des Ganztagsschulbetriebs wurden die Kinder und Eltern befragt, um eine Rückmeldung über die Zufriedenheit und Akzeptanz zu erhalten. Die erste Befragung fand bereits im Herbst 2011 statt. Sie brachte Aufschluss über die Zufriedenheit besonders der Schüler, aber auch der Mitarbeiter und Eltern. 

Das bestehende Leitbild der Katharinenschule ist Basis der Weiterentwicklung des pädagogischen Konzeptes. Die Katharinenschule hat Regeln für das gemeinsame Schulleben und die Lernkultur formuliert, die auch weiterhin während des Entwicklungsprozesses und der Umsetzungsphase gelten. Verbindliche Kommunikationsstrukturen sind vorhanden und werden gegebenenfalls während des Prozesses den neuen Anforderungen angepasst. Die vorhandenen Foren (Homepage Katharinenschule, Elternrat-Blog, Elternabende) und Gremien (Lehrerkonferenz, Schulkonferenz, Elternratssitzungen) werden genutzt, um alle Beteiligten über den Entwicklungsstand zu informieren. Die Ressourcen (Personal, Räume etc.) orientieren sich an den veränderten Bedingungen und werden dementsprechend geplant.  

 

10.              Personalentwicklung und –steuerung

In der Katharinenschule wird Teamarbeit für alle Klassen und Jahrgänge angestrebt. Bei der Kooperation zwischen Lehrern, Sozialpädagogen, Erziehern und Ehrenamtlichen ist gegenseitige Wertschätzung wichtigste Voraussetzung. Die Durchführung von regelmäßigen Treffen und die Einhaltung von Verabredungen sind daher unerlässlich. Zur Begegnung und zum informellen Austausch sind die bisherigen Lehrerzimmer zu Teamräumen geworden. Sehr wichtig sind verlässliche Kommunikationsstrukturen, in denen sich über Schwerpunkte und Aufgaben ausgetauscht wird. Die gemeinsame Beschäftigung erfordert eine abgestimmte Fortbildungsplanung, gemeinsame Fortbildungen werden angestrebt. 

 

 

          Ulrike Barthe-Rasch

            Katharinenschule in der Hafencity